Raumkonzept
Zuluft-, Abluft- und Überströmbereiche je Wohnungstyp definieren.
Mehrgeschossiger Wohnungsbau verlangt wiederholbare, wartbare und architektonisch integrierbare Lösungen. Dezentrale Lüftung kann eine passende Systemoption sein, wenn Gebäudeplanung und technische Plattform früh aufeinander abgestimmt werden.

Das Lüftungskonzept muss früh mit Grundriss, Fassade, Elektroplanung, Schallschutz und Wartung verbunden werden.
Zuluft-, Abluft- und Überströmbereiche je Wohnungstyp definieren.
Durchführung, Außenhaube, Wärmebrücke und architektonisches Erscheinungsbild abstimmen.
Geräusch im Raum und Schallübertragung über die Fassade berücksichtigen.
Versorgung, Bedienelemente, Sensorik und Kommunikationslogik planen.
Filterwechsel und Service ohne unnötige Eingriffe ermöglichen.
Einbau, Inbetriebnahme und Betreiberinformationen einheitlich vorbereiten.

Im Neubau lässt sich die dezentrale Lüftung in ein wiederholbares Planungspaket überführen. Entscheidend ist, dass Wandaufbau, Öffnungen, elektrische Versorgung, Innenblende, Außenabschluss und Wartungszugang vor Ausführung definiert sind.
Bei Bestandsgebäuden stehen vorhandene Wandaufbauten, Fassaden, Leitungswege und bewohnte Nutzung im Mittelpunkt. Eine dezentrale Lösung kann den Aufwand eines nachträglichen zentralen Kanalnetzes vermeiden, muss aber baulich und akustisch sorgfältig geprüft werden.
Konzeptvisualisierung – kein Serienprodukt.Gebäude, Nutzung und Zielwerte strukturieren.
Räume, Gerätepositionen und Luftwege festlegen.
Wand, Fassade, Strom und Zugänglichkeit koordinieren.
Inbetriebnahme, Filter und Wartung organisieren.
Für Neubau, Sanierung und wiederholbare Wohnungstypen.